Im Idealfall treffen hier zwei Personen aufeinander, von denen eine Person ein klarer Sadist ist und der andere ein Masochist. Dabei muss es sich nicht immer um physischen Masochismus und Sadismus handeln, sondern im Idealfall um psychischen Sadismus und Masochismus. Das heißt, dass Lust und Befriedigung nicht ausschließlich aus physischem Schmerz oder Erniedrigung entstehen, sondern auch aus der psychischen Dynamik der Macht, Kontrolle und Unterwerfung.
Die sexuelle Anziehungskraft zwischen einem Sadisten und einem Masochisten kann auf einer tiefen Ebene existieren, da sie sich gegenseitig ergänzen und befriedigen. Während es der Sadist genießt, die Dominanz und die Kontrolle über den Masochisten zu haben, zieht der Masochist seine Lust daraus, sich zu unterwerfen und die Macht des Sadisten zu spüren. Diese gegenseitige sexuelle Anziehung kann zu sehr intensiven, erfüllenden BDSM-Erfahrungen führen, in denen beide Partner ihre Bedürfnisse und
Fantasien frei ausleben können.